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Das Liebesschloss: Der psychologischer Hintergrund von dem "neuen Liebestrend"

Oft fragt man sich: "Was soll das alberne Aufhängen der mit Namen gravierten Liebesschlösser an Brücken und Geländern?"

Was verbirgt sich hinter dem Trend, der jung und alt wieder zu Teenies aufblühen lässt?

In diesem Artikel gehen wir genau dieser Frage nach. Es sich schon landesweit in fast allen großen Städten und Gemeinden, aber auch kleinen Örtchen, in Deutschland weit verbreitet, ein Liebesschloss mit Namen und Datum eingraviert zum Hochzeittag oder Jahrestag zu verschenken. Man sieht Pärchen immer wieder umher pilgern, um Nachts oder auch tagsüber die "Eisernen Liebesbeweise" aufzuhängen. Mit einem Foto oder einem Selfie für facebook und Instagram teilt man dann all seinen Verwandten mit: "Ja, wir waren auch da in Köln oder Berlin oder eine andere große Stadt in Deutschland mit Brücken über Flüssen, oder gar in seinem eigenen Ort um das Schloss mit seiner "besseren Hälfte" zu befestigen.

Tatsächlich ist es ein sehr alter Brauch, wenn man lange genug forscht und auf alte römische Funde und die der Antike zurück blickt, gab es immer sehr aufwendige und pompöse Trachten, teure verzierte Vasen, Töpfereien und Geschirr, die in schweren Truhen aus tropischen Holz extra angefertigt wurden. Diese Geschenke wurden dann mit Schiffen verschickt, um sein Reich durch eine Heirat seines Sohnes als Throngefolge oder seiner bezaubernden Tochter zu vergrößern. Statt sich zu bekriegen hoffte man früher durch eine Vermählung, das Band zu festigen um so größeren Mächten stand zu halten. Dies galt nicht für das "Bauernvolk" oder Leute aus der Mittelschicht, selbst Fürsten hatten nicht immer diese Mittel oder den Luxus, den Könige selbstverständlich besaßen. So ehrten diese etwas "ärmeren" Bürger ihre Frauen mit kleineren Aufmerksamkeiten, wie "gutes Essen" oder mal ein Stückchen Fleisch, aber auch Schmuck und handgemachte Güter waren sehr hoch angesehen. Diese mussten nicht unbedingt aus Gold oder Silber sein, es taten auch kleine Schnitzereien oder wertvollere Steine. Es ist sogar bekannt, dass es Sammler gab, die diese Steine wie Bernstein, Rubin, Smaragd, Opale und Saphire und andere Edle Gesteinsbrocken an Händler auf Märkten verkauften. Diese teilweise sehr winzigen und farbenfrohen Schmucksteine waren sehr begehrt und lösen bis heute, besonders die farblosen Steine, wie Diamanten bei manchen Menschen eine atemberaubende Faszination aus. Die durch Schmiede als Amulett verarbeitet wurden und ebenfalls als Talisman getragen werden konnten.

Es gab aber auch eine Epoche, wo man im alten Rom seiner Geliebten oder verehrten Dame einem heute Vorhangschloss ähnelnden Schloss mit gravierten Initialen oder Namen schenkte. Dieses Gebilde wurde dann heroisch an die Stadttore aufgehangen, um jeden Passanten oder Mitstreitenden zu zeigen "dieses Weib ist mein". Auch wenn man nicht genau wusste wer gemeint war. Aber ein Jeder wusste wohl wer da hinter steckte. Dies führte damals auch immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen mit Schwertern oder Faustkämpfen. Früher musste man die Gunst seines Weibs nicht nur mit teuren Geschenken, sondern auch mit seiner männlichen Kraft buchstäblich erkämpfen. Zwar ist das heute Gottseidank nicht mehr notwendig, aber in manchen Kulturen gibt es immer noch ähnliche Rituale, die durchaus noch aktiv ausgeübt werden.

Heutzutage werden Liebesschlösser aber nicht aus diesem vorher genannten Grund verschenkt, sondern ist es vielmehr ein gegenseitigen Versprechen der Treue und dem Zusammenbleiben. Das symbolisch angefertigte Schloss wird mit einem Datum versehen, üblich ist es auch ein Hochzeitsantrag damit zu starten. Es bestärkt den Willen des Schenkers und der/die Beschenke wird somit eher positiv umworben. Wer kann schon zu einem Geschenk nein sagen. Zwar hat dies auch folgende Konsequenzen, aber die werden in dem Adrenalin berauschenden Moment ignoriert. Das hat natürlich auch seine gute Seite. Man hört jedoch, dass es definitiv zu weniger Scheidungen und Auseinanderkommen von frischen Liebespaaren kommt. Diese Zahlen werden durch den Rückgang von Scheidungen von Ehen der Ämter noch deutlich verstärkt. Zwar hört man immer wieder, wie Prominente Liebespaare sich nach vielen Jahren trennen, aber wie wir alle wissen ist das für jede Presse neues Futter für Klatsch und Tratsch. Oft wir auch nur unter bestimmten Karriere-Aspekten geheiratet, oder gar nur unter finanziellen oder um Berühmtheitsansehen zu erlangen.

 

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